Milos island, hotels apartment studios Greece Katakomben


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Milos Katakomben
     
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      Milos Katakomben    
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In der Nähe der antiken Stadt südsüdwestlich des Dorfes Trypiti befinden sich in einer Höhe von 150 m über dem Meeresspiegel an einem relativ steilen Berghang die Katakomben von Milos. An diesem Ort haben sich die ersten Christen versammelt, um ihre religiösen Pflichten zu erfüllen und um ihre Toten weit entfernt von dem Blicken ihrer heidnischen Verfolger zu bestatten. Die Katakomben von Milos sind in ihrer Größe einzigartig im griechischen Raum. Sie gehören mit den römischen Katakomben und denen des Heiligen Landes zu den weltweit bedeutendsten.

Die Katakomben sind in vulkanischen Tuff, ein relativ weiches Gestein, gegraben. Sie stellen ein großartiges Zeugnis des frühen Christentums dar, dessen Auftreten auf Milos sie bereits im ersten Jahrhundert belegen. Eine große Verbreitung hatte der christliche Glaube dann im 3. und 4. Jahrhundert (Roß 1843).

Die Theorie von Roß über diese relativ frühe Christianisierung der Bewohner von Milos erscheint auch in sofern folgerichtig, als bereits Livius und Plinius von den wegen der Bodenschätze besonders entwickelten Handelsbeziehungen der Insel mit Rom und den Rest der damals bekannten Welt berichteten.

Als die Katakomben im Jahre 1840 entdeckt wurden, waren sie bereits von Grabräubern geplündert. Genau genommen handelt es sich um drei Katakomben, die mit fünf Gängen und einer Grabkammer ein Labyrinth von heute noch 185 m ergeben. Alle Katakomben hatten einen Außeneingang. Doch heute ist der Zutritt für den Besucher nur noch durch die zweite, die «Presbyterkatakombe», möglich.

Im Inneren der Katakomben befinden sich rechts und links in den Wänden und im Fußboden die Bögen der Grabgewölbe (arkosolia). Heute sind noch 126 Grabgewölbe erhalten (Anna Petrocheilou 1972). Man nimmt an, dass in den Katakomben mehrere tausend Tote begraben wurden. An jedem Grab gab es ein Öllämpchen. Heute gibt es an ihrer Stelle elektrische Lampen, die dezent den Raum beleuchten und so die Atmosphäre jener Zeit lebendig werden lassen.

Auf die Gräber wichtiger Persönlichkeiten malte man christliche Symbole oder man brachte Aufschriften an. Roß (1843) und Sotiriou (1927) konnten sie auch noch sehen und analysieren, im Lauf der darauffolgenden Jahre wurden jedoch die meisten zerstört.

Eine solche Aufschrift kann der Besucher in der zweiten Katakombe auf dem sechsten Grab von rechts noch sehen. Es ist die «Aufschrift der Presbyter», die der Katakombe auch ihren Namen gab. In derselben Katakombe ungefähr in der Mitte gibt es ein Grab, das in Form eines Sarkophages in den Fels gegraben ist. Man ist der Ansicht, dass hier einer der ersten Märtyrer der Christentums bestattet wurde. Außerdem soll der Sarkophag von den ersten Christen während der Liturgie als Altar benutzt worden sein.

Nach dem Erlass der Religionsfreiheit und mit der Zerstörung der antiken Stadt in der Nähe von Klima durch Erdbeben im 5. und 6. Jahrhundert verloren die Katakomben ihre Bedeutung.

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© Mallis Publishings Konzeption: Mallis edition
Fotos: Nikos Vitsovits
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