Milos island, hotels apartment studios Greece Die Venus von Milo


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Venus de Milo
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Die Venus von MiloEwige Schönheit: Die Venus von Milo

Die Venus von Milo ist nun im Palast der Hauptstadt der zivilisierten Welt aufgestellt. (...) wer die Venus von Milo im Pariser Louvre sah, der glaubt, sobald er diesen Raum verläßt, dass dieses endlose Museum nichts außer der Venus enthielte. Ihr Eindruck bleibt in tiefster Erinnerung.
Joseph Hatsidakis 1927

Am 8. April 1820, dem Tag, an dem Milos der Welt noch bekannter werden sollte, gräbt ein Einwohner Plakas, Georgios Kentrotas, auf seinem kleinen Feld in der Nähe der antiken Stadt.

Nach kurzer Zeit entdeckt er eine «kleine Höhlung», die mit Erde bedeckt ist. Wie sich später herausstellen wird, handelt es sich um die Tribüne des Stadions der antiken Stadt und in dieser Höhle findet er die halbe Statue der Venus. Zufällig befinden sich der französische Offizier Olivier Voutier und zwei Matrosen des Schiffes Estafette, das für einen kurzen Besuch in der Bucht von Milos vor Anker lag, in seiner Nähe. Sie bewundern Kentrotas Fund und überreden ihn, nach der zweiten Hälfte der Statue zu suchen. Die wird auch bald zusammen mit zwei Hermen, der eines jungen und der eines alten Mannes, entsprechend Hermes (Merkur) und Herakles, gefunden. Auch sie befinden sich heute zusammen mit einer dritten Herme und der Venus im Louvre.

Voutier erkennt sofort den künstlerischen Wert der Statue und zeichnet sie. Gleichzeiting informiert er seinen Kapitän und Louis Brest, den Vizekonsul Frankreichs auf Milos, damit sie über den Kauf verhandeln. So wird bis zur Unterrichtung des Konsuls in Konstantinopel ein erstes Einverständnis mit Kentrotas abgeschlossen. Der Konsul erhält zu dieser Zeit viele Mitteilungen. Enthusiastisch schildert der französische Offizier Dumont d’ Ourville die Statue, die er einige Tage zuvor gesehen hatte (19. April 1820). Begeistert beschreibt ihm auch Voutier die Statue und gleichzeitig hält er den Brief von Louis Brest in Händen. Aufgrund all dieser Informationen beschließt der französische Konsul, diese vielgerühmte Statue zu erwerben. Zu diesem Zweck entsendet er den dritten Sekretär des Konsulates, Graf de Marcellus, nach Milos. Diesem gelingt es, den Kauf zu tätigen - wenn auch unter widrigen Umständen. Kentrotas hatte nämlich unter dem Druck der Honoratioren der Insel die Statue einem gewissen Papa Makarios Vergis verkauft, der sie wiederum im Auftrag des Prinzen von Moldau Nikolaos Mourousis, der als Dolmetscher bei der türkischen Flotte tätig war, gekauft hatte. Nachdem also der französische Konsul De Riviere die Statue gekauft hatte, schenkte er sie am 1. März 1821 dem König von Frankreich Ludwig XVIII., der sie im Louvre aufstellen ließ, damit sie zum Objekt des Staunens und der Bewunderung von Millionen von Menschen werden konnte.

Seit jener Zeit wurden viele Untersuchungen verfaßt und es wurde allgemein viel über dieses Meisterwerk geschrieben, aber gleichzeitig bleiben viele Fragen ungelöst. Rätselhaft ist die Entstehungszeit der Statue, der Name des Künstlers, der Fundort und die Frage, ob sie aus einer Gruppe mit dem Gott Ares (Mars) stammt.

Als gesichert gilt, dass die Statue der Venus von Milo aus der hellenistischen Epoche stammt, das heißt, dass sie nach 323 v.Chr., mit größter Wahrscheinlichkeit zwischen 150 und 50 v. Chr. entstanden sein muss. Noch sicherer ist, daß sie ein Kunstwerk mit weltweiter Wirkung darstellt, ein Paradebeispiel für Kultur und Feingefühl der alten Griechen und besonders der Bewohner der Insel Milos.

(Fotos: Lizzy Kalliga)



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© Mallis Publishings Konzeption: Mallis edition
Fotos: Nikos Vitsovits
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