Milos island, hotels apartment studios Greece Die Geschichte der Insel


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Aufgrund ihres Reichtums an Bodenschätzen erlebte die Insel, die bereits seit der Jungsteinzeit (7000 v. Chr.) bewohnt ist, eine große Blütezeit. Der Obsidian von Milos, ein schwarzes Vulkangestein, wurde für Waffen und Werkzeuge verwendet und war der Grund dafür, dass Milos bald reicher als die Nachbarinseln war. Er wurde an Ort und Stelle verarbeitet, aber aus Funden auf dem Peloponnes, Kreta, Zypern und sogar in Ägypten schließt man, dass er auch exportiert wurde.

Seit dem Beginn der Bronzezeit (2800 - 1100 v.Chr.) nimmt die Stadt Phylakopi auf Milos eine führende Rolle im Gebiet der Kykladen ein. Diese Stadt war sogar so wichtig, dass eine ganze archäologische Epoche nach ihr benannt wurde.

Um das Jahr 1000 v. Chr. lassen sich im Verlauf einer Völkerwanderung Dorer auf der Insel nieder. Zu dieser Zeit entsteht auch eine neue Stadt in der Gegend des heutigen Klima.

Über die Zeit vor dem 5. Jahrhundert v. Chr. ist nur wenig überliefert. Sicher ist jedenfalls, dass man sich nicht den Persern unterwarf, sondern auf der Seite der Griechen an der Seeschlacht von Salamis sowie an der Schlacht von Plataiai teilnahm. Als die Bewohner von Milos während des Peloponnesischen Krieges versuchten, eine neutrale Stellung beizubehalten, wurden sie von den Athenern im Jahre 415 v. Chr. vernichtend geschlagen und ihre Stadt wurde zerstört.

In den folgenden Jahrhunderten deckt sich das Schicksal von Milos mit dem der anderen Kykladeninseln. Bis 311 v. Chr. gehört die Insel zu Makedonien, später zu Ägypten. Die mächtige Flotte der Ptolemäer sichert den Frieden und so können sich der Handel und auch die Künste in Freiheit entfalten. Der neue Wohlstand ist auch ablesbar an den Kunstwerken dieser Epoche, der Venus von Milo (Louvre) und der mit 2.5 m beeindruckenden Poseidonstatue (Archäologisches Museum, Athen).

In der Römerzeit entstehen weitere wichtige Werke, wie das antike Theater. Bezeugt wird die Verbreitung des Christentums im 1. Jahrhundert durch die Katakomben von Milos. Sie sind die größten im griechischen Raum und gehören weltweit zu den wichtigsten.

Das herausragende Ereignis in der byzantinischen Epoche stellt die Zerstörung der antiken Stadt von Klima wahrscheinlich durch Erdbeben im 5. und 6. Jahrhundert dar.
Unter der Herrschaft von Venezianern und Türken sowie während der deutschen Besatzung mussten die Bewohner von Milos hart um ihre Freiheit kämpfen.


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© Mallis Publishings Konzeption: Mallis edition
Fotos: Nikos Vitsovits
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